ProCook Bräter (Gusseisen) 30 cm

ProCook Bräter

Vorteile

  • günstig
  • gute Verarbeitungsqualität

Nachteile

  • Knauf könnte etwas größer sein
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Filips Meinung:

Für weniger als 80 € machen Sie mit diesem Bräter nichts falsch. In unserem Test konnte das mit Emaille beschichtete Modell aus Gusseisen überzeugen und lieferte gute Schmorergebnisse. Die Reinigung ist einfach und die Handhabung gut, selbst wenn der Bräter voll gefüllt ist. Lediglich der Knauf am Deckel könnte etwas größer sein. Im Vergleich zu Konkurrenzmodellen von Markenherstellern wie Le Creuset kann der günstige Bräter mithalten. Jetzt ansehen!*

ProCook Bräter Testbericht

ProCook ist ein englischer Hersteller von Kochgeschirr und macht den Franzosen von Le Creuset in unserem Bräter Test Konkurrenz, vor allem, wenn man den Preis berücksichtigt. Doch wie gut schneidet der Gusseisenbräter für unter 80 € ab?

Wir haben das ovale Standardmodell mit 30 cm Durchmesser geprüft.

Lesen Sie jetzt unseren Testbericht!

Verarbeitung und Material

ProCook Bräter Deckelgriff

Der Bräter besteht, bis auf den Knauf am Deckel, vollständig aus Gusseisen. Sowohl innen als auch außen ist der Bräter mit Emaille beschichtet, damit er nicht rostet.

Außerdem lassen sich dank Emaille auch säurehaltige Speisen über mehrere Stunden zubereiten, ohne dass das Eisen mit den Lebensmitteln reagiert. Eine Emailleschicht halten wir bei Brätern für sinnvoll und alle von uns getesteten Modelle sind beschichtet.

Der Knauf ist in den Farben Silber oder Messing erhältlich und besteht in beiden Varianten aus Edelstahl, letzterer ist nur mit Messingfarbe überzogen. Der Griff ist fest mit einer Schraube am Deckel verschraubt.

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Der Knauf des ProCook Bräters ist verschraubt

Der Gusseisendeckel sitzt passgenau auf dem Bräter und schließt ihn ausreichend ab. In unserem Test haben wir gemessen, wie viel Flüssigkeit während eines Kochvorgangs entweicht aus dem Bräter entweicht. Das Ergebnis: Alle Modelle in unserem Bräter Test verloren über eine Zeit von 30 Minuten hinweg fast gleich viel Wasser.

Auf der Unterseite des Deckels befinden sich kleine Noppen. Sie sollen dabei helfen, dass der kondensierende Dampf samt Aromastoffen immer wieder auf das Gargut tropft und es vor dem Austrocknen schützt.

Interessant: Die Ringe auf der Deckeloberseite wurden früher dafür genutzt, um heiße Kohlen darauf zu platzieren, damit das Gargut von allen Seiten gleichmäßig schmort und gebräunt wird.

ProCook Bräter Noppen

Handhabung

Da der Bräter vollständig aus Gusseisen gefertigt ist, ist er schwer. 6,1 kg samt Deckel, 4,38 kg ohne Deckel. Doch das ist notwendig, damit er Wärme gut speichert und gleichmäßig verteilt.

Die Griffe bieten trotz des hohen Gewichts genug Platz, um den Bräter sicher und bequem anzuheben (auch mit Ofenhandschuhen). Selbst wenn das Volumen von 6,2 Liter nahezu ausgeschöpft wird und der Bräter voll gefüllt ist, lässt er sich gut transportieren.

ProCook Bräter Griff

Der Knauf am Deckel könnte etwas größer sein und einen höheren Abstand zum Deckel aufweisen, um ihn auch mit dicken Ofenhandschuhen sicher greifen zu können. Obwohl dieser separat angebracht ist, erwärmt er sich trotzdem schnell.

Das war jedoch bei allen Brätern in unserem Test der Fall. Deshalb empfehlen wir, den Bräter immer mit Ofenhandschuhen zu bedienen.

ProCook Bräter ganze Ente

Der Bräter ist oval geformt und die äußeren Bodenmaße betragen 24 x 18 cm. Das entspricht innen genug Platz, so dass eine ca. 1,4 kg schwere Ente hinein passt und noch genug Platz für Gemüse rundherum bleibt.

ProCook Bräter Gulasch

Für unseren Test haben wir ungarisches Rindergulasch im Bräter zubereitet. Das Fleisch erhielt eine schöne Bräunung und löste sich nach kurzer Zeit gut von der Emaillebeschichtung. Schmorgerichte hinterlassen kaum Rückstände und damit war die Reinigung einfach.

Laut Hersteller ist der Bräter spülmaschinenfest, allerdings wird die Reinigung von Hand empfohlen, was wir ebenfalls befürworten.

Wärmeeigenschaften

ProCook gibt an, dass der Bräter bis 260 °C im Ofen verwendbar sei.

Auf unserem Induktionskochfeld Caso S-Line 2100* benötigte der Bräter auf Stufe 8 von 12 genau 2:27 Minuten, um am heißesten Punkt 180 °C zu erreichen. Interessant: Der Markenbräter von Le Creuset benötigte – auf die Sekunde genau – gleich lange.

Die Wärmeverteilung ließ – erwartungsgemäß – zu wünschen übrig: An äußeren Punkten im Bräter betrug die Temperaturabweichung zur Mitte teilweise über 50 °C. Das lag sicherlich auch daran, dass unsere Induktionskochplatte etwas zu klein für den Bräter war. Deshalb der Hinweis: Sie sollten auf eine ausreichend große Hitzequelle achten.

Kochgeschirr aus Gusseisen muss langsam erhitzt werden und braucht länger, um die Wärme zu verteilen. Geben Sie dem Bräter jedoch genug Zeit zum Aufheizen, speichert er Wärme gut und gleichmäßig.

Langzeittest & Fazit

Der Gusseisen-Bräter von ProCook* macht einen guten Eindruck und stellt eine günstige Alternative zu dem deutlich teureren Markenprodukt von Le Creuset dar.

In unserem Test konnten wir keine nennenswerten Unterschiede feststellen, die das Schmorergebnis beeinflussen würden. Der Bräter von Le Creuset ist etwas dünner gegossen und gefällt uns deshalb haptisch etwas besser, was aber unter objektiven Gesichtspunkten den hohen Aufpreis nicht rechtfertigt.

Was jedoch preislich einen Unterschied macht: ProCook lässt den Bräter in China fertigen, während Le Creuset in Frankreich produziert.

Eine weitere Schwachstelle des ProCook-Bräters könnte die Emailleschicht sein, die am oberen Rand des Bräters (auf der der Deckel aufsetzt) stärker beansprucht wird.

Insgesamt können wir den Bräter für knapp unter 80 € empfehlen. Jetzt ansehen!*

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